Skrileg-Da-Vinci-Code-Das-Brown

Sakrileg: Jesus Christus war mit Maria Magdalena verheiratet, die beiden hatten ein Kind – die „heilige Blutlinie“ gibt es bis heute. Sie ist in Wahrheit der „Heilige Gral“. Dieses „große Geheimnis“ wurde über Generationen bewahrt … was ist wirklich dran an den „Fakten“, aus denen Dan Brown seinen Bestseller „The Da Vinci Code (Sakrileg)“ gezaubert hat?

Eigentlich müsste ja gar nichts dran sein. Eine phantasievolle Story, eine Top-Verfilmung von Ron Howard mit Tom Hanks und Audrey Tautou in den Hauptrollen – spannende Unterhaltung braucht nicht unbedingt einen realen historischen Hintergrund.

Allerdings behauptet der Autor – und damit wird’s anspruchsvoll –, dass sein Bestseller auf Fakten beruht. Dass es die von ihm beschriebenen Geheimgesellschafter wirklich gab und dass vieles sich auf erwiesene historische Begebenheiten zurückführen lasse.

Also: Wird die Wahrheit über den Heiligen Gral – dass dieser Begriff ursprünglich die „heilige Blutlinie“ meinte – wirklich von der Kirche unterdrückt?

Waren Maria Magdalena und Jesus Christus tatsächlich verheiratet? Und hatten sie ein gemeinsames Kind?

Gelangten Geheim-Gesellschaften in der Besitz dieser Wahrheit?

Und wusste Leonardo da Vinci von all dem, so dass er seine Darstellung des „letzten Abendmahles“ entsprechend „codieren“ konnte: Ist der weiblich aussehende Apostel neben Jesus auf diesem Bild also tatsächlich eine Frau? Und weist die optische Anordnung der beiden auf ein „V“ hin – die Form eines „Kelchs“, das (missverstandenen) „Grals“?

Dan Browns Roman ist dermaßen verwoben von kühnen Annahmen und mythologischen Anklängen, dass es ein aufwändiges Großunternehmen ist, alle maßgeblichen historischen Hintergründe zu recherchieren, die zu seiner „Code-Theorie“ geführt haben, die seit dem Welterfolg seines Bestsellers Millionen Menschen tatsächlich für möglich halten.

Tony Robinson hat für die abendfüllende Film-Dokumentation „Der Da Vinci Code“ den Aufwand nicht gescheut und sich auf die Spuren der Grals-Mythologie begeben. Aber nicht nur das. Er hat – gemeinsam mit Historikern – auch historische Schriften durchforstet und die wichtigsten „Kultstätten“ für Verschwörungstheoretiker besucht.

Das Ergebnis lässt Dan Browns Anspruch, sein Roman würde auf historischen Fakten beruhen, ziemlich alt aussehen. Der „Heilige Gral“ kann seriöserweise doch mit keiner „Blutlinie“ in Verbindung gebracht werden – und ebenso wenig mit einer bestimmten Schale aus der Zeit Jesu.

Allerdings sprechen historische Schriftfunde dafür, dass Maria Magdalena im Leben Jesu doch eine bedeutendere Rolle gespielt hat, als dies kirchenoffizielle Überlieferungen vermuten lassen …

Sehen Sie hier einen Trailer zu „Der Da Vinci Code – Wahrheit oder Fälschung?“

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