Gerhard-Vollmer-Naturalismus

Was ist Bewusstsein? Gibt es einen freien Willen? Diese „typisch philosophischen“ Fragen stehen auch in diesem neuen Interview zur Diskussion. Gesprächspartner ist Gerhard Vollmer, Physiker und einer der bekanntesten deutschen Philosophen. Gerhard Vollmer gehört zu den Vertretern des Naturalismus. Dieser geht davon aus, dass es einen freien Willen im Sinne dessen, dass wir uns unter gleichen Bedingungen auch anders entscheiden könnten, nicht gibt.

Bewusstsein hat nach der naturalistischen Auffassung ausschließlich mit dem Gehirn zu tun.

In dieser philosophischen Richtung herrscht die Auffassung, die Welt sei als rein naturhaftes Geschehen zu begreifen. Übernatürliches hat keinen Platz. „Für den Naturalisten geht es überall in der Welt mit rechten Dinge zu“, formuliert Gerhard Vollmer in seinem Büchlein „Gretchenfragen an den Naturalisten“. Und er ergänzt:

„So ist das Mobiliar der Welt […] recht sparsam. Viele empfinden das als Verarmung, sogar als Kränkung. Es ist aber mit ungeheuren Vorteilen verbunden: Es bereitet weniger Enttäuschungen – etwa wenn Beten oder Beichte wieder nicht geholfen haben. Es schafft weniger Unsicherheit – was Gott oder meine Ahnen von mir wollen, das weiß ich nie so recht. Und vor allem: Ein Weltbild ohne göttlichen Gesetzgeber macht weniger Angst. Gerade als Naturalist finde ich das Mobiliar der unbelebten wie der belebten Welt faszinierend. Auch weiß ich, dass immer noch vieles zu entdecken bleibt. Dass mir darin etwas Wichtiges fehlen sollte, will mir dagegen nicht einleuchten!“

Im aktuellen Interview erläutert und vertieft Gerhard Vollmer einige naturalistische Standpunkte – spannend und informativ!

Gerhard Vollmer gehört zu den erklärten Lieblingsphilosophen von Harald Lesch.

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