Heim

Sein Leben war eine Tragödie – seine Erkenntnisse sind revolutionär: Der deutsche Physiker Burkhard Heim (1925–2001) gehört zu den (fast) vergessenen Genies. Er vollendete Albert Einsteins Ansätze zu einer „einheitlichen Feldtheorie”. Doch sein Lebenswerk wurde – auf Grund der ungewöhnlichen Ansätze und auch einer unkonventionellen Publikationsstrategie – bis heute nicht auf breiter Basis wissenschaftlich diskutiert. Illobrand von Ludwigers Buch „Unsterblich in der 6-dimensionalen Welt“ trägt nun dazu bei, den genialen Physiker Burkhard Heim und sein neues Weltbild in Erinnerung zu rufen.

Im Mai 1944 ereignete sich in der Chemisch-technische Reichsanstalt während eines Experiments ein tragischer Unfall: Bei einer schweren Explosion verlor ein junger Wissenschaftler beide Hände. Seine Trommelfelle wurden zerstört, die Augen geblendet. Der Name des damals 19-jährigen Opfers: Burkhard Heim.

Diese tragischen Ereignisse, denen monatelange Lazarett-Aufenthalte folgten, stehen im Mittelpunkt des biographischen Teils, mit dem Illobrand von Ludwiger sein Buch über Burkhard Heim einleitet. Dann aber geht es schnell zur Sache. Denn das fürchterliche Unglück konnte dem Forscherdrang des Physikers nichts anhaben.

Schritt für Schritt entwickelte er im Lauf seines Lebens beeindruckende Theorien, die erst jetzt nach und nach wissenschaftliche Wertschätzung erfahren – und vielfach noch ihrer Entdeckung harren. Heims drei große Themenbereiche sind:

• die Formulierung einer „einheitlichen Feldtheorie“, in welcher Elektromagnetismus und Gravitation vereinigt sind;

• eine „quantengeometrische Strukturtheorie“, die zu einer neuen Formel zur Berechnung der Massen der Elementarteilchen führte;

• die Entwicklung einer „aspektbezogenen Logik“, mit der „sowohl die quantitativ-physikalische als auch die qualitativ-organisatorische Seite der Welt einheitlich beschrieben werden kann“ (von Ludwiger).

Burkhard Heims Theorien mündeten letztlich in ein neues Weltbild, in dem sechs Dimensionen beschrieben werden. Demnach kann Bewusstsein auch autonom, also ohne Gehirn (oder einen anderen „körperlichen Träger“) bestehen.

Die Organisation der Materie, die zu jener Formenbildung in der Natur führt, die in der Biologie immer noch weitgehend ein Rätsel ist, wird nach Heim von „qualitativen Strukturen aus der 5. Weltkoordinate“ gesteuert.

Den Urknall zieht Heim in Zweifel. Als wichtigster Hinweis dafür, dass das Universum sich aus einem winzigen Pünktchen entwickelte, gilt im allgemeinen die „Fluchtbewegung“ der Galaxien, die aus der sogenannten „Rotverschiebung“ abgeleitet wird. Heim indes meinte: „Ich brauche überhaupt keine Fluchtbewegung, um die Rotverschiebung zu verstehen. Das geht ja auch anders!“ Nach seiner Ansicht entstand das Universum aus einer einfachen „Raumzelle“.

So kühn derartige Behauptungen erscheinen, so sind, wie Illobrand von Ludwiger es formuliert,  „Heims Schlussfolgerungen sämtlich logisch vernünftig und physikalisch fundiert“.

Der Autor ist selbst Astrophysiker und war 30 Jahre lang in der Raumfahrt-Industrie tätig. Mit seinem Buch „Unsterblich in der 6-dimensionalen Welt“ will er nicht nur erneut auf einen Physiker hinweisen, den Zeitungen einst als „neuen Einstein“ bezeichneten, sondern auch „auf die Bedeutung, die das neue moderne Weltbild für jeden Einzelnen von uns hat.“

Werner Huemer

„Das neue Weltbild des Physikers Burkhard Heim“ ist auch als Hörbuch erhältlich.

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