Heinrich von Kleist, Reproduktion einer Illustration von Peter Friedel, die der Dichter 1801 für seine Verlobte Wilhelmine von Zenge anfertigen ließ.jpg

Am 21. November 2011 jährte sich der Todestag von Heinrich von Kleist und Henriette Vogel zum 200. Mal. Des Lebens müde und überdrüssig brachten sich beide zusammen um.
Thomas Mann, schrieb 1954 über Heinrich von Kleist:„Er war einer der größten, kühnsten, höchstgreifenden Dichter deutscher Sprache, ein Dramatiker sondergleichen – überhaupt sondergleichen, auch als Prosaist, als Erzähler – völlig einmalig, aus aller Hergebrachtheit und Ordnung fallend, radikal in der Hingabe an seine exzentrischen Stoffe bis zur Tollheit, bis zur Hysterie, allerdings tief unglücklich, mit Ansprüchen an sich selbst, die ihn zermürbten, um das Unmögliche ringend, von psychogenen Krankheiten niedergeworfen alle Augenblicke und zu frühem Tod bestimmt.“
Lesen Sie mehr zu Heinrich von Kleist und der Frage, ist das Leben (k)eine Alternative, in dem Buch  „Ich bringe mich um“.