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Wer den Zauber dieser wilden, rhythmischen Melodie der Wasserfälle, die Echos der Felsen, die Vogelgesänge und den Wind in den Kiefern hört, lebt in Einklang mit dem Universum“ – Dieses Zitat des amerikanischen Schriftstellers und Naturforscher Enos Mills soll die Schönheit und Faszination beschrieben, die diese einmalige Landschaft auf die Menschen ausübt.

Beitragsüberblick:

  • Entstehung und Besiedlung
  • Panta rhei – Der Colorado River und die amerikanische Kontinentalscheide
  • Es grünt so grün – Die Vegetationszonen
  • On the Road – Trial Ridge Road und Estes Park
  • Besucherströme
  • Streifzug als Video

Entstehung und Besiedlung

Die Rocky Mountains erstrecken sich über mehrere Klimazonen und verfügen somit über eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Vor 70 Millionen Jahren begann die Hebung dieses Gebirges, ausgelöst von tektonischer Verschiebung der Kontinentalplatten. Erosion durch Wind, Wasser und Eis verliehen den Rocky Mountains ihr heutiges Erscheinungsbild. Die Rocky Mountains, der längste Gebirgszug Nordamerikas, durchziehen das Land von Alaska über Kanada bis New Mexico. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde dieses raue Gebiet von Goldgräbern und Trappern besiedelt, die hier ihr Glück suchten.

Panta rhei – Der Colorado River und die amerikanische Kontinentalscheide

In einem malerischen Tal mit Wiesen und Kiefernwäldern entspringt ein kleiner, unscheinbarer Bach, der sich auf seiner Reise zum Golf von Kalifornien zu einem der größten Flüsse der USA entwickelt, dem Colorado River. An der amerikanischen Kontinentalescheide entscheidet sich, welcher Fluss in den Pazifik und welcher in den Atlantik fließt.

Es grünt so grün – Die Vegetationszonen

In dem Höhenbereich zwischen 2700 und 3400 Metern prägen Fichten und Tannen die Landschaft. Hier leben die wenigen Schwarzbären der Rocky Mountains, die Besucher jedoch sehr selten zu Gesicht bekommen. Ab 3400 Metern beginnt die alpine Vegetationszone, in der nur noch niedrige Bodenpflanzen wachsen, die sich optimal an Frost, Schnee und Wind angepasst haben. Unterhalb von 2700 Metern, in der subalpinen oder montanen Zone fühlen sich die meisten Wildtiere am wohlsten. Hier tummeln sich  Hirsche, Rehe, Biber etc., für die hier ein üppiges Nahrungsangebot herrscht. Die mäandrierenden Flüsse mit ihrem Fischreichtum sind bei Anglern sehr beliebt.

On the Road – Trial Ridge Road und Estes Park

Die „Trial Ridge Road“ verläuft durch alle Vegetationszonen und erreicht ihren höchsten Punkt auf 3713 Metern. Die Passstraße wurde 1932 fertiggestellt und ist nur in den Sommermonaten befahrbar. Neben den Besucherzentren, die nur im Hochsommer geöffnet haben, erreicht man viele Aussichtspunkte. Ausgangspunkt für viele Besucher des Nationalparks ist der Ort Estes Park, benannt nach Joel Estes, der sich 1859 als erster weißer Siedler mit seiner Familie in dieser Region niederließ. Unmittelbar hinter der Ortsgrenze beginnt der Nationalpark.

Besucherströme

Die tiefen Täler, reißenden Flüsse und massiven Gebirgszüge locken jedes Jahr 4 Millionen Touristen in den Nationalpark, der vor allem im Sommer überfüllt ist. Mit seinen 15 Viertausendern und fünf Gletschern ist der Rocky Mountains National Park einer der meistbesuchtesten neben Yellowstone und Yosemite. Um die Natur möglichst wenig zu belasten, sind einigen Gebiete nur noch mit Shuttelbussen erreichbar. Briefkästen an den Straßen zeugen von den wenigen menschlichen Dauerbewohnern des Nationalparks.

Steifzug als Video

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