Deutschland-Frankreich_Geliebter-Feind

Das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen ist eine lange Leidensgeschichte. Oder etwa doch nicht? Ein Blick in die Geschichte offenbart das Potential, dass aus „Erbfeinden“ nun „Erbfreunde“ werden könnten. Denn es gibt viele Gemeinsamkeiten … Wer in Frankreich Sehenswürdigkeiten besucht, dem kann es leicht passieren, dass der „Audio Guide“ alle möglichen Sprachen anbietet – Englisch, Spanisch, Chinesisch – nur nicht Deutsch. Umgekehrt sind den Deutschen bisweilen auch die Franzosen etwas suspekt.

Vor wenigen Jahrzehnten galten Deutsche und Franzosen noch als „Erbfeinde“ – und ein wenig ist davon auch heute noch zu spüren. Auch wenn seit Charles de Gaulle und Konrad Adenauer, die den Freundschaftsvertrag zwischen den beiden Nationen besiegelten, die deutsch-französischen Beziehungen als Vorbild gelten für eine Versöhnung nach Jahrhunderte langer Rivalität und Feindschaft.

Ein Blick in die Geschichte offenbart das Potential für eine künftig noch engere Freundschaft. In der faszinierenden 10teiligen Dokumentation „Geliebter Feind“ haben Sie jetzt die Gelegenheit, alles Wichtige und viele unbekannte Details zur Geschichte der Deutschen und Franzosen zu erfahren. Hier ein Inhaltsüberblick:

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TEIL 1 führt zurück zu den gemeinsamen Wurzeln: Eine Völkerwanderung vermischt die europäischen Stämme links und rechts des Rheins. Karl der Große schafft mit dem Schwert Ordnung – das Frankenreich entsteht. „Charlemagne“ wird zum Vorbild deutscher Kaiser – und stellt vor die Schicksalsfrage „Wein oder Bier“? Eine Antwort lässt sich in der Gründerzeit im 8. und 9. Jahrhundert finden.

TEIL 2 führt in die Zeit nach dem Tod Karls des Großen. Sein Reich wird geteilt. Die „deutschen“ Herrscher im Osten verschaffen sich den römischen Kaisertitel und regieren von der Nordsee bis nach Italien. Die französischen Könige müssen sich mit den Engländern herumschlagen. Gemeinsam mit einem Deutschen Ritterheer geht man 1346 bei Crécy im Pfeilhagel der Eindringlinge Unter. Der 100-jährige Krieg bringt die französischen Nationalidentität hervor.

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TEIL 3 Macht und Glaube dominieren alles: Es geht nun um die Kaiserkrone des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“. Der Habsburger Karl gegen Francois I. aus dem Hause Valois. Bald predigen Luther und Calvin gegen die römische Papst – Auslöser des Dreißigjährigen Krieges, der Europa verwüstet. Nach seinem Ende blüht Frankreich unter dem Sonnenkönig Ludwig XIV. auf. Und französische Hugenotten leisten in Preußen „Aufbauhilfe“.

TEIL 4 Der Schaulauf der Sonnenkönige beginnt: Deutsche Fürsten wie August der Starke wollen ähnlich glänzen wie die Herrscher westlich des Rheins. Fleißig werden neue Schlösser gebaut. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg verwüstet ein französisches Heer das Nachbarland. Das gräbt sich tief in das Bewusstsein vieler Generation. Friedrich der Große schätzt die französische Kultur, führt aber trotzdem Krieg. Seine Widersacherin: Die berühmte Madame de Pompadour.

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TEIL 5 Auf die Barrikaden! Die große Französische Revolution beginnt am 14. Juli 1789, der Geburtstag der Nation. Aus deutscher Kleinstaaterei schauen schwärmerische, große Geister nach Westen: Goethe, Schiller, Beethoven. Doch die Revolution frisst ihre Helden, Köpfe rollen unter der Guillotine. Napoleon Bonaparte schafft Ordnung. Der Reformer wird zum Eroberer. Für seinen Krieg gegen Russland müssen auch die Deutschen einen hohen Preis bezahlen.

TEIL 6 Es lebe die Nation! Napoleon ist besiegt, auf dem Wiener Kongress teilen die Fürsten Europa unter sich auf. Während sich die Deutschen in ihre Biedermeierstuben zurückziehen, gehen die Franzosen 1830 wieder auf die Straße. Heinrich Heine, ein „junger Wilder“, pendelt zwischen den Welten. Die Freiheitsbewegungen von 1848 scheitert rechts und links des Rheins, den die Deutschen als „Vater Rhein“ für sich beanspruchen. Eine romantische Verklärung …

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TEIL 7 Vorbild und Feindbild: Preußen wird für Frankreich ein bedrohlicher Nachbar. Kaiser Napoleon III. gegen Bismarck. 1870 erklärt Frankreich den Krieg, aber am Ende triumphierte Preußen. König Wilhelm lässt sich in Versailles zum Kaiser ausrufen. Zum ersten Mal sehen sich Deutsche und Franzosen als Feinde. Das Volk von Paris revoltiert, 25.000 Menschen sterben. Entschädigungszahlungen finanzieren den Berliner Reichstag und den Dom.

TEIL 8 Krieg und Frieden: Wettrüsten bei allen Großmächten – trotz einiger Friedensbemühungen taumelt Europa in den Ersten Weltkrieg. Nach vier Jahren sind über 10 Millionen Soldaten tot. Verlierer ist das Deutsche Reich. Der Vertrag von Versailles belastet das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich und torpediert eine Annäherung während der Weimarer Republik. Dieser Vertrag ist auch Nährboden für Hitler und die Naziherrschaft.

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TEIL 9 Die Welt in Flammen: Deutschland lebt unter dem Nazis einen ungezügelten Rassismus. In Berlin brennt der Reichstag. Kommunisten und Juden fliehen nach Frankreich. Doch nach einem Blitzkrieg wird nach Polen auch Paris von der deutschen Wehrmacht besetzt. Marshall Pétain kollaboriert mit den Siegern. De Gaulle flieht nach England und befreit 1945 mit den Exiltruppen und Résistance-Kämpfern an der Seite der Alliierten sein Land.

TEIL 10 Aufbruch nach Europa: im Mai 1945 Schweigen in Europa die Waffen. Die SiegeR – also auch Frankreich – richten sich in Deutschland ein. Nie wieder soll von hier ein Krieg ausgehen! Die neue Bedrohung durch den Kommunismus der Sowjetunion macht aus „Erbfeinden“ schnell Bundesgenossen. De Gaulle und Adenauer gehen aufeinander zu. Bridget Bardot, Romy Schneider, die 68er … sind aus den Erzfeinden inzwischen Freunde geworden?

Die 10-teilige Film-Dokumentation „Geliebter Feind“ zeigt die über tausendjährige Geschichte von Deutschland und Frankreich: Was ist Mythos, was Wahrheit im historischen Wechselspiel der beiden Völker?

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